Weniger Hardware ist mehr

Um Belastungsspitzen abzudecken, sind die herkömmlichen physischen Systeme oft für den "normalen" Betrieb deutlich überdimensioniert. So laufen beispielsweise Server meist mit nur einer durchschnittlichen Auslastung von 10 bis 15, maximal 30 Prozent. Dagegen werden bei der Virtualisierung die logischen Funktionen von Servern, Speichern oder anderen Systemen von den physischen Einheiten getrennt. So stehen Ressourcen in virtuellen Pools unternehmensweit zur Verfügung.

Server-Virtualisierung: vorher-nachher
Server-Virtualisierung: vorher-nachher

Wo früher eine Anwendung fest an einen Server gebunden war, wird sie nun dort ausgeführt, wo im Server-Pool Rechen- und Speicherkapazitäten frei sind. Insgesamt sorgt die Virtualisierung so für eine verbesserte Auslastung von IT-Ressourcen. Die bessere Auslastung von Systemen wiederum führt dazu, dass insgesamt weniger Systeme benötigt werden.
Damit fallen nicht nur geringere Kosten für die Anschaffung an, sondern auch für den Betrieb und das Management der IT-Infrastruktur.

Server-Virtualisierung ermöglicht es Ihnen, mehrere Betriebssysteme und Anwendungen gleichzeitig auf einem physischen Rechner auszuführen. Eine Virtualisierungsschicht sorgt dafür, dass die einzelnen Gastsysteme gemeinsam die Hardware-Ressourcen des Rechners nutzen ohne sich gegenseitig zu stören.

Dies können mehrere Instanzen desselben Betriebssystems sein oder auch unterschiedliche Betriebssysteme, wie zum Beispiel Windows und Linux-Systeme. Eine Virtualisierungsschicht, Hypervisor genannt, sorgt dafür, dass die einzelnen "Gastsysteme" gemeinsam und konfliktfrei die Hardware-Ressourcen des physischen Rechners nutzen können.

Jedes Gastsystem läuft in einer isolierten Umgebung, die als "virtuelle Maschine" oder auch kurz "VM" bezeichnet wird. Virtuelle Maschinen verhalten sich für den Anwender und auch gegenüber anderen Systemen im Netzwerk wie eigenständige Rechner.

Was heißt das nun?

Mit Server-Virtualisierung kann die IT mit weniger Mitteln mehr erreichen!